Freitag, 22. Mai 2026

Krakau – das Florenz des Nordens

Krakau – das geschichtsträchtige Juwel Polens, nur wenige Zugstunden von daheim entfernt. Das perfekte Ziel für alle, die Kultur und Postkartenidylle wollen.
  
 
 
Der erste Tag? Ankommen! Die Bahnfahrt war mit 5 Stunden und 20 Minuten (inklusive einer charmanten, kleinen Verspätung) angenehm ruhig. Entspanntes Dahingleiten vorbei an großen Waldflächen. Doch dann: Endstation Kraków Główny. Und gleich der erste Schock. Dagegen ist unser Wiener Hauptbahnhof ja die reinste Micky-Maus-Veranstaltung!
 
 
 
Menschenströme wälzen sich durch eine gigantische Bahnhofshalle auf drei Ebenen, Rolltreppen fliegen förmlich durch die Luft, und alles geht nahtlos in ein riesiges Einkaufszentrum über. Reizüberflutung pur, aber herrlich lebendig. Mein erster Gedanke: „Guten Tag! Ich komme aus der Provinzstadt Wien!“ (Geschichtlich gesehen natürlich ein absoluter Schwachsinn.)

Die Wohnung liegt strategisch perfekt an einer belebten Shopping- und Restaurantzone. Das absolute Highlight: Der kleine Balkon zum Innenhof befindet sich direkt über einer Pizzeria. Sagen wir so: Die olfaktorischen Eindrücke müssen jetzt eben tapfer ausgehalten werden. Aber gut, stinken tut es ja nicht – es duftet eher nach einer permanenten Einladung zum Abendessen.
Nachdem der Eiskasten pflichtbewusst mit dem Nötigsten bestückt ist (Wein, Milch und Kefir), gab es erst mal ein kleines Brot zur Stärkung. Und jetzt? Ab ins Getümmel! Ein ausgiebiger Spaziergang ruft – Krakau, ich bin bereit.
 
        
 
 

 

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